Freitag, 20. Mai 2011

Presse: Informationsveranstaltung durch Förster für Geocacher

In Lübeck hat sich ein Förster die Mühe gemacht, mal eine Informationsveranstaltung für Geocacher anzubieten. Leider war nur ein Geocacher anwesend.

Generell finde ich dieses Vorgehen zu begrüßen. Aufklärung bringt doch viel mehr als Verbote!

Hier nun der Artikel:
Botschaft an Geocacher: Schützt die Schätze des Waldes! • Ostholstein • Lokales • LN-Online

6 Kommentare:

Jachenbach hat gesagt…

Das ist schön.
Worüber hat denn der Förster aufgeklärt?
Wie man als Geocacher die illegal eingerichteten Luderplätze und die ganzjährige Wildfütterung als solche erkennt und das der unteren Jagdbehörde meldet?

Merke: So wie es unter den Cachern schwarze Scharfe gibt, so hat's die auch unter den Jägern. Und denen sind die Cacher ein Alptraum, die überall -auch abseits der Wege- langlaufen und davon dann sogar noch Bilder ins Netz stellen.

Anonym hat gesagt…

Ja, Schwarze Schafe gibt es leider in jedem Bereich...

Prinzipiell finde ich gut, dass der Informationsaustausch gesucht wird, schade, dass nur einer da war :-(

Dafür gibt es in NRW am 16.7. ein größeres Symposium "Geocaching und Natur" vom Landesjagdverband NRW. Aber so richtig konkret wurde die tangierte Gruppe der Geocacher m.E. nicht eingeladen. Partizipation und einen offenen, ehrlichen Umgang könnte man besser ausgestalten.

Wäre aus meiner Sicht ne verpasste Chance.

Infos und Diskussionen in der "Grünen Hölle" ;-)
http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=21&t=55216

Viele Grüße
Jörg (DWJ_Bund)

Nisi hat gesagt…

So war es nicht ganz. Wir (Nisi und Olli) hatten den Förster angerufen, um mit ihm einige Probleme bezüglich unseres Caches zu klären (neu geplantes NSG) und daraufhin hat er sich sehr gefreut und ein Treffen mit uns und einem Jäger vorgeschalgen. Da es um allegemeine Sachen ging, wurde auch die Presse eingeladen. Insgesamt war es aber keine Infoveranstaltung zu der offiziell aufgerufen wurde, dies stellt sich in dem Zeitungsartikel falsch dar.
Der Förster hat aber auch vorgeschlagen noch eine Infoveranstaltung mit Waldführung für Cacher durchzuführen, wenn wir genug Intressenten finden. aber dazu bald mehr im grünen Forum.

Anonym hat gesagt…

Kommunikation ist in allen Lebensbereichen das A und O . Damit kann man Missverständnisse und Vorurteile abbauen.
Ich finde die Idee, der Infoveranstaltungen gut!

Man sollte viel mehr pro-aktiv handeln und sich nicht nachher beschweren, weil der Cache gemuggelt wurde oder der Jäger/ Förster einen riesigen Aufstand macht.

Gruß, MKZ

Anonym hat gesagt…

Umgekehrt gibt's die Caches, die erst gemuggelt werden sobald die Jäger wissen, dass es nicht nur Wanderer sind, die da unterwegs sind, sondern Cacher.
Sprich: In den meisten Fällen bedeutet der vielgepriesene Dialog, dass da die klare Ansage kommt: "Entweder holst Du die Dose selbst schleunigst weg oder sie kommt anderweitig weg. Kannste Dir aussuchen."

Nisi hat gesagt…

Man muss den Jägern ja nicht von den Standorten der caches erzählen. In diesem Fall ging es z.B. eher um das Verhalten der Jäger, wenn sie durch Zufall Dosen finden und was sie für Möglichkeiten haben, friedliche Lösungen zu finden anstelle die Dose gleich einzusacken. Und dass auch nur Dosen, die wirklich die Tiere stören oder den Jagdbetrieb (an Hochständen etc.) stören zur Diskussion stehen dürfen und nicht einfach irgendeine Dose, die im Wald liegt.
Auch soll in der Brut- und Setzzeit nicht komplett nicht gecacht werden, sondern es wurde lediglich darum gebeten, in dieser Zeit die Querfeldeincachen einzuschränken.
Dies wurde im Bericht leider nicht erwähnt, wurde aber ausgiebig darüber gesprochen

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